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 Air Berlin prüft Verkauf der Tochtergesellschaft LTU
toto1973 Offline



Beiträge: 165

17.03.2009 20:59
Piloten drohen mit Streik noch im März antworten

DÜSSELDORF - Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin will einem Bericht der "WirtschaftsWoche" (WiWo) vom Samstag zufolge ihre Tochtergesellschaft LTU verkaufen. Wie das Blatt unter Berufung auf ein internes Schreiben berichtet, "hat das Board beschlossen, eingehend einen Verkauf der Fluggesellschaft LTU zu prüfen und ihn gegebenenfalls auch umzusetzen." Zudem droht Air Berlin ein Streik der Piloten noch im März.

Der Verkauf der LTU sei erweiterter Teil des aktuellen Sparprogramms, so die "WiWo". Entsprechende Pläne habe ein Unternehmenssprecher dem Blatt betätigt. Als Hintergrund wird zum einen die sehr schlechte Buchungslage bei den Reiseveranstaltern auf touristischen Langstrecken, zum anderen die nicht akzeptablen Forderungen der Tarifkommission und die Haltung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit genannt.

Im Rahmen des Sparprogramms "Jump" werde geprüft, ob eine Fokussierung auf die Mittelstrecke sinnvoll sei, bestätigte ein Sprecher der Air Berlin am Sonntag den Bericht. Air Berlin stellt damit gut eineinhalb Jahre nach der Übernahme der LTU die Langstrecke der Düsseldorfer Tochter auf den Prüfstand. "Es kann auch ein Verkauf der LTU-Langstrecke herauskommen", sagte der Sprecher. Das Ergebnis der Prüfung sei völlig offen.

Piloten drohen mit Streik noch im März

Unterdessen berichtet die "WiWo", dass die Vereinigung Cockpit die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt und die Urabstimmung eingeleitet hat. Ein Streik sei bereits am letzten Märzwochenende möglich, zitiert das Blatt einen Insider.

Die Airline bereitet sich laut Sprecher Hans-Christoph Noack derzeit nicht auf einen Streik vor. "Wir sind gesprächsbereit und reden auch miteinander", sagte er. Die Forderungen der Piloten seien aber "Maximalforderungen, die nicht in die heutige Zeit passen". Nach Air Berlin-Angaben könnte das geforderte höhere Gehalt, eine Beschäftigungsgarantie sowie weniger kurzfristige Änderungen der Dienstpläne Mehrkosten von bis zu 30 Millionen Euro verursachen.
© aero.de, dpa / 07.03.2009

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