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 TUIfly-Germanwings-Fusion endgültig gescheitert?
toto1973 Offline



Beiträge: 165

09.10.2008 21:35
Germanwings und TUIfly Air Berlin antworten

9.10.2008, Die Fusionsverhandlungen zwischen Germanwings und TUIfly sind angeblich gescheitert. Nun will TUI nach einem Pressebericht seine Flugtochter bei Air Berlin unterbringen. Es seien bereits Wirtschaftsprüfer in die Verhandlungen einbezogen, um den genauen wirtschaftlichen Zustand der Fluggesellschaft zu ermitteln, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstag). TUI dementierte dagegen das Scheitern der Germanwings-Pläne, bestätigte aber Gespräche mit Air Berlin. TUI will nach einem Pressebericht seine Flugtochter TUIfly der Air Berlin anbieten. Die seit Monaten andauernden Gespräche über ein Zusammengehen des Lufthansa-Billigablegers Germanwings mit TUIfly seien damit endgültig gescheitert.
Ein TUI-Sprecher in Hannover wies den Bericht der "Süddeutschen Zeitung" über ein Scheitern der Fusionsverhandlungen mit Germanwings zurück. Man verhandle weiterhin mit der Lufthansa über eine Zusammenlegung der Flugtöchter. «Ich kann nicht bestätigen, dass die Verhandlungen abgebrochen sind.» Zu möglichen Verhandlungen über ein Zusammengehen von TUIfly und Air Berlin sagte der Sprecher, unter dem Konsolidierungsdruck der Branche spreche jeder mit jedem. Die Lufthansa wollte den Bericht nicht kommentieren.

Der Spiegel berichtete bereits Mitte September, dass TUI-Chef Michael Frenzel als Alternative zur sich damals bereits abzeichnenden Aufgabe der Fusions-Pläne mit Germanwings und Condor einen Zusammenschluss mit dem Wettbewerber Air Berlin anstrebe.

Mit Firmenchef Joachim Hunold hatte Frenzel demnach bereits in der Vergangenheit mehrfach verhandelt, wie das Magazin berichtet. Nun nähmen die beiden Chefs einen neuen Anlauf, nachdem Hunolds Pläne, Condor zu übernehmen, erst kürzlich scheiterten. Frenzel könnte dieses Mal seine eigene Charter-und Billigflugtochter TUIfly bei Hunold einbringen - und dafür Anteile an einer erweiterten Air Berlin erhalten. Der Deal brächte beiden Partnern Vorteile. Mit Hilfe der TUI und ihres Reisegeschäfts wären Air-Berlin-Jets besser ausgelastet. Frenzel wiederum könnte sich die Kontrolle über wichtige Sitzplatzkontingente für seinen Veranstalter sichern.

Dem heutigen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge gibt es dagegen Zweifel am Sinne einer Zusammenführung von TUIfly und Air Berlin. Die zweitgrößte deutsche Airline sei gerade dabei, die Kapazität zurückzufahren und steuert im Zuge der anstehenden Sanierung auf erhebliche Auseinandersetzungen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zu. Mit TUIfly würde er sich weitere Überkapazitäten aufbürden.

TUI und Lufthansa verhandeln bereits seit Monaten über eine Fusion von TUIfly und Germanwings. Zwischenzeitlich war als weiterer möglicher Partner die Thomas Cook-Flugtochter Condor mit im Spiel gewesen. Ende September aber beendete Thomas Cook die Gespräche über eine Dreier-Allianz. Die Option einer Fusion habe sich als «nicht attraktiv» erwiesen, hatte Thomas Cook ohne Angabe näherer Gründe mitgeteilt. Condor sei ein starkes und profitables Unternehmen mit beträchtlichem Potenzial als eigenständiger Anbieter».


quelle airliners.de

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